Kunst
 
In konzeptuellen wie auch konkreten künstlerisch offenen Werken formuliere ich jeweilige Ausschnitte meiner Auseinandersetzungsprozesse. In Installationen, Video, Fotografie und Performances erarbeite ich sinnlich erfahrbare und zugleich intellektuell zu begreifende Räume für die Reflexion insbesondere der Medien als „Wirklichkeiten“.

Die Fragen nach dem, was wir konkret wahrnehmen, nach dem Verhältnis von „Realität“ und „Abbild“, nach medialen Wirklichkeitsebenen, konkretisiere ich seit Mitte der 90er Jahre häufig am menschlichen Körper. Hierbei wird der von mir bearbeitete Themenkomplex, der unter anderem die Reflexion formallogischer Programme und wissenschaftlicher Modelle der Naturbetrachtung beinhaltet, bezüglich einer Auseinandersetzung mit den Debatten zur Konstruktion von Geschlechterdifferenz erweitert.

Ich sehe hier Schnittpunkte verschiedener Diskussionen, insbesondere um veränderte Wahrnehmungen von „Wirklichkeiten“ im Zusammenhang mit den Neuen Medien und um Konstruktionen weiblicher Körperwirklichkeiten und -bilder, die in künstlerischen und wissenschaftlichen Ansätzen immer wieder zentrales Thema sind.